Nachhaltig Planen und Bauen bedeutet heute, die Themen der drei Aspekte Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt gleichermassen ausgewogen zu berücksichtigen. Der Standard Nachhaltiges Bauen Schweiz SNBS bieten hierzu Hilfestellungen über ein Punktesystem, welches alle drei Bereiche berücksichtigen soll.
Immer häufiger werden Nachhaltigkeitsthemen von Bauherrschaften auch ohne Zertifizierung eingefordert. Gerade für kleine bis mittelgrosse Bauprojekte bietet es sich an, nur Teilaspekte des Standards zu betrachten und zu optimieren.

Zertifizierungen

  • Machbarkeitsstudien, Planung und Zertifizierung nach SNBS / MINERGIE-P / MINERGIE-A

  • Berechnungen, Nachweise und Konzepte zur Einhaltung des Klimapfades SIA 390/1

  • Individuelle Nachhaltigkeitskonzepte in Absprache mit der Bauherrschaft

  • Erarbeitung von Konzepten zu Netto-Null CO2-Emissionen

  • Energiekonzepte zum optimalen Einsatz erneuerbarer Energien

  • Umsetzen der Wärmedämmstandards in Kombination mit Feuchte-, Schall- sowie Brandschutz

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Bauökologie, Netto-Null Emissionen

  • Ökobilanzierung von Gebäuden (CO2, graue Energie, Umweltbelastungspunkte etc.)

  • Konzepte zur Erreichung des Netto-Null Emissionsziels

  • Planung, Beratung und Qualitätssicherung zu schadstofffreiem Innenraumklima

  • Objektspezifische Konzepte zu ökologischer Bauweise


Die Bauökologie verfolgt das Ziel, Gebäude ganzheitlich und umweltverträglich zu planen, zu bauen und zu betreiben. Dabei werden nicht nur Energieverbrauch und Emissionen berücksichtigt, sondern auch Materialwahl, Ressourcenschonung, Raumklima und die Auswirkungen auf Mensch und Umwelt über den gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes.

Ein zentraler Ansatz in der Bauökologie ist das Erreichen von Netto-Null-Emissionen. Das bedeutet, dass ein Gebäude über seinen gesamten Lebenszyklus hinweg – von der Planung über den Bau bis zum Betrieb und Rückbau – nicht mehr Treibhausgase verursacht, als eingespart oder kompensiert werden können.
Dies wird unter anderem durch eine energieeffiziente Bauweise mit hochwertiger Wärmedämmung, den Einsatz erneuerbarer Energien sowie die Verwendung nachhaltiger und schadstoffarmer Materialien erreicht. Ebenso spielt die Minimierung der grauen Energie – also der Energie für Herstellung, Transport und Entsorgung – eine wichtige Rolle, ergänzt durch eine kontinuierliche Optimierung des Gebäudebetriebs. Gerade bei modernen, gut gedämmten Gebäuden ist eine sorgfältige Planung entscheidend. Denn ein geringerer Luftaustausch kann Auswirkungen auf die Raumluftqualität haben – beispielsweise durch erhöhte Radonkonzentrationen.
 

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Radon

  • Offizielle Radonmessstelle und Radonfachperson des Bundes

  • Messung der Radonkonzentration im Gebäude

  • Beratung für Neu- und Bestandsbauten zum Thema Radoneintritt ins Gebäude


Radon ist ein natürlich vorkommendes, radioaktives Gas, das im Erdreich durch den Zerfall von Uran entsteht. Da Uran in der Schweiz nahezu überall im Untergrund vorhanden ist, kann Radon je nach Bodenbeschaffenheit und Durchlässigkeit in die Bodenluft gelangen und über weite Strecken transportiert werden. Gelangen radonhaltige Gase in Gebäude, können sie sich – abhängig von Bauweise und Nutzung – im Innenraum anreichern. Radon ist in der Schweiz für rund 40 % der durchschnittlichen Strahlenbelastung der Bevölkerung verantwortlich. Nach dem Rauchen ist Radon die zweithäufigste Ursache für Lungenkrebs und führt in der Schweiz jährlich zu etwa 200 bis 300 Todesfällen.

Als Radonfachleute ist es unsere Aufgabe, bei Objekten mit Potenzial zur Überschreitung der Referenzwerte der BAG in Innenräumen auf mögliche Risiken und Gegenmassnahmen aufmerksam zu machen. Insbesondere durch die Sanierung der thermischen Gebäudehülle reduziert sich der ständige Luftwechsel, was zu einer höheren Radonbelastung im Innenraum führen kann.
 

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Radonkarte des Bundes; Wahrscheinlichkeit den Referenzwert zu überschreiten [%]

GEAK / GEAK Plus / Förderbeiträge

  • Erstellung des Gebäude- Energie- Ausweises der Kantone GEAK

  • Erarbeitung des GEAK-Plus (GEAK inkl. Beratungsbericht mit drei Instandsetzungsvarianten)

  • Beantragung von kommunalen und kantonalen Förderbeiträge für Effizienzmassnahmen


GEAK – der einheitliche Gebäudeenergieausweis der Kantone
Ist-Zustand beurteilen und Instandsetzungen planen

Will man hierzulande eine energetische Instandsetzung an einer Immobilie durchführen, stösst man früher oder später auf den Gebäudeenergieausweis der Kantone, kurz GEAK.
Der schweizweit einheitliche Gebäudeenergieausweis der Kantone bewertet die Qualität der Gebäudehülle, die Gesamtenergieeffizienz und die direkten CO2-Emissionen. Der GEAK-Plus beinhaltet zudem einen Beratungsbericht mit Varianten von energetischen Massnahmenpoaketren inkl. Effizienzsteigerungen, Förderbeiträgen und Kosten.
Der GEAK-Plus wird längst nicht mehr nur bei kleinen Wohngebäuden angewandt. Uns dient er heute meist als Ausgangslage für die Planung von Instandsetzungen bspw. bei Hochhäusern, grossen Wohnbauten mit Aufstockungen, Verwaltungs- und Schulbauten, Hotels, Verkaufsflächen, etc.

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